• Sonja Stirnimann

Warum Sie für Ihre Sicherheit zum Tabubrecher werden sollen!

Aktualisiert: März 13

Sollen wir zum Tabu-Brecher werden? Einer meiner Kunden hat es getan. Er brach das Tabu. Zu Gunsten seiner Kunde und deren Prävention. Wir wurden Betroffene eines Wirtschaftsdeliktes. Ein großartiges Beispiel, aus heiklen Situationen zu lernen und das Gelernte weiterzugeben.



Die Scham ist gross


Das Tabu-Thema von Wirtschaftsdelikten, Non-Compliance und Cyber-Angriffen besteht weiter und verursacht Schäden in zerstörerischer Höhe für die Betroffenen Individuen und Unternehmen.


Warum es sich um ein Tabu-Thema handelt? Die Scham der betroffenen Persönlichkeiten in ihrer Rolle als Verantwortliche eines Unternehmens oder einer Organisation ist nach wie vor sehr hoch. Nur ungern wird über das Erlebte gesprochen.


Die Schuld wird bei sich, den eigenen Menschenkenntnissen und Führungsqualitäten gesucht. Das Urvertrauen ist stark in Mitleidenschaft gezogen.


Die Angst dadurch die eigene Reputation und die des Unternehmens zu gefährden, ist hoch. Entsprechend widerspiegelt sich dieses Verhalten in der Dunkelziffer sämtlicher Wirtschaftsdelikte, Fällen von Non-Compliance und Cyber-Angriffen.


Wie würde sich die Wahrnehmung verändern, wenn jeder darüber spricht wie über eine Grippe?

Die Grippeimpfung als Vorbild


Ganz selbstverständlich, dass man sich vorher informiert und entsprechend vorbereitet – im Sinne einer präventiven Impfung? Die Behandlungsmöglichkeiten bereits im Vorfeld kennt – die Erarbeitung von Szenarien. Und die Nebenwirkungen dieser Behandlungsmöglichkeiten gegen den Nutzen abwägt?


Wie hoch wäre der Nutzen, wenn die verschiedenen Muster der Ereignisfälle durch die Offenlegung bekannt(er) werden? Wie viel besser könnte man sich darauf vorbereiten und im Ereignisfall noch adäquater handeln?


Abgeleitet von der Schulmedizin heißt das: Keine der altbekannten Krankheiten und Seuchen wurden durch Schweigen bekämpft. Die Cholera und Lepra-Erreger sind mehr als 650 Jahre alt. Auch diese wurden proaktiv angegangen.


Für die Wirtschaft und Gesellschaft ist dieses gesammelte Wissen an Erfahrungen von immensem Wert! Die Vorteile von größerer Transparenz liegen auf der Hand.


Maslow und die Sicherheit


Zur Erinnerung, bereits Abraham Maslow hat basierend auf seiner umfassenden Analyse eine Systematik menschlicher Bedürfnisse aufgestellt. Diese ist unterteilt in die Motivationsinhalte sowie die Motivationsdynamik.


Die Motivationsinhalte reflektieren die primären (lebensnotwendig) und sekundären (aus dem Lernprozess entstehend) Inhalte.


Das erste der sekundären Bedürfnisse ist die Sicherheit und folgt somit direkt anschließend an den physiologischen Bedürfnissen (primäre). Davon ausgehend, dass das menschliche Sicherheitsbedürfnis an oberster Stelle steht, ist dies entscheidend für die individuelle Risikotoleranz– beeinflusst durch die unterschiedlichen einwirkenden Faktoren.


Wie wichtig ist Ihnen Ihre Sicherheit? Die Ihrer Familie, Ihres Unternehmens, unserer Gesellschaft unserer Welt? Mir ist sie enorm wichtig und dafür setze ich mich ein.


Ihre Sonja Stirnimann


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