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- Schlamperei - Unglaubliches - Sabotage & Transporte - Beinahe-Katastrophen - Katastrophen - Vertuschung - Probleme aller Art - Mobbing - Konstruktionsfehler
       

 

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Wegen Nachlässigkeit tritt radioaktive Strahlung aus der französischen
Wiederaufarbeitungsanlage La Hague aus.

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Im Dienst eingeschlafen - 17.04.2003
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Zwei Wachmänner sind bei einem Nickerchen ertappt worden, als sie bei einem US-amerikanischen Atomkraftwerk den Eingang kontrollieren sollten.
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Uranstaub an Schuhen gefunden - 15.04.2003
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Zwei Angestellte im britischen Atomkomplex Dounreay müssen auf radioaktive Verseuchung untersucht werden. An ihren Schuhen werden Uran-Partikel gefunden. Das radioaktive Material ist aus einer lecken Plastikhülle, die in einem Hochsicherheitstrakt gelagert war, in die Umgebung gelangt.
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Brand in Frankreich - 10.04.2003
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Im französischen Atomkraftwerk Cattenom bricht in einem Atommülllager ein Brand aus. Ein Komitee, das die Hygiene, Sicherheit und Arbeitsbedingungen im Werk beaufsichtigt, sperrt einen Teil des Gebäudes ab und leitet eine Untersuchung ein.
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Diebstähle im AKW - 09.04.2003
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Aus mehreren texanischen Anlagen wird nukleares Material gestohlen. Es gebe laut texanischen Behörden aber keine Anzeichen, dass die Diebe das radioaktive Material für eine "schmutzige Bombe" verwenden wollten.
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Entsorgung verpasst - 04.04.2003
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Das US-amerikanische Energiedepartement muss 76'000 Dollars Busse zahlen, weil es bislang nichts unternommen hat, radioaktiven Schlamm zu entsorgen, der sich in riesigen und leckanfälligen Teichen im Atomkomplex Hanford befindet. Die 50 Kubikmeter hätten ab dem 31. Dezember wegtransportiert werden müssen. Das Material stammt von verrostetem, verbrauchtem Brennstoff
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Schlamperei in Schweden - 31.03.2003
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Dem schwedischen Atomkraftwerk Ringhals droht die Schliessung, wenn es bis zum 7. April nicht nachweisen kann, dass Ventile in der Notkühlung und den Sprinklersystemen tatsächlich so funktionieren wie sie sollten. Das Management von Ringhals hatte im Februar auf die Probleme aufmerksam gemacht, aber gemeint, dass der Reaktor noch bis zur Jahresrevision im Sommer laufen könne. Die Behörde allerdings ist nun zu einem anderen Schluss gekommen.
Zudem ist ein Techniker von Ringhals zu einer Busse und Gerichtsgebühren von rund 3500 Franken verurteilt worden, weil er in einem anderen schwedischen Atomkraftwerk geschlampt und ein System falsch angeschlossen hatte.
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Alles falsch gemacht - 06.03.2003
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Im kanadischen AKW Bruce Power wird ein Messegerät für Neutronen erst falsch installiert und dann auch noch falsch eingestellt. Eine Untersuchungsbeamtin sagte, sie beurteile diesen Vorfall als beunruhigend, er sei ein Hinweis auf ein grösseres Problem.
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Verstrahlte Arbeitskleidung - 03.03.2003
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An ihrem ersten Arbeitstag im amerikanischen Atomkraftwerk Susquehanna werden einige Angestellte radioaktiv verstrahlt. Die Herkunft der Partikel, die auf ihren Kleidern gefunden wird, ist unklar. Ein Sprecher des AKWs sagt, es sei nicht möglich, dass die Radioaktivität aus dem AKW stamme – die Arbeiter seien gar nie in den sensiblen Bereichen gewesen. Vielmehr stamme die Radioaktivität noch von einem schwedischen Atomkraftwerk, wo die Betreffenden früher gearbeitet hätten. Dies erklärt allerdings nicht, wieso sie dann mindestens zwei Flughafenkontrollen unbehelligt passieren konnten.
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Verstopfter Abfluss führt zu Leck - 27.02.2003
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Aus dem US-amerikanischen AKW Salem gelangt Radioaktivität an die Umwelt. Verstopfte Abflüsse haben dazu geführt, dass radioaktives Wasser in die Umwelt abfloss und das Grundwasser verseuchte.
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Radioaktiver Abfall in Kehrichtverbrennungsanlage - 10.07.2002
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In Genf landet radioaktiver Abfall in einer Kehrichtverbrennungsanlage. Das Radium stammt vermutlich aus der Uhrenindustrie.
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87'000 Liter radioaktive Flüssigkeit fliesst ins Erdreich - 02.07.2002
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Beim südfranzösischen AKW Saint-Alban fliessen rund 87'000 Liter radioaktive Flüssigkeit ins Erdreich. Gemäss der Pressesprecherin Claudine Cezard-Pons waren die Reservoirs zu schnell geleert worden: «Es war menschliches Versagen.»
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300'000 Dollar Busse für AKW Millstone - 22.06.2002
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Das US-amerikanische AKW Millstone wird mit beinahe 300'000 Dollars gebüsst, weil es zwei Brennstäbe «verloren» hat. Der Brennstoff war vor Jahren verschwunden und enthält hochradioaktives Material, darunter atombombenfähiges Plutonium.
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Untersuchungsgerät falsch eingestellt - 03.05.2002
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Im amerikanischen Atomkraftwerk Davis-Besse ist ein Untersuchungsgerät falsch eingestellt. Dadurch merkt niemand, dass Mitarbeiter radioaktive Partikel an ihren Kleidern und Schuhen nach aussen tragen. Radioaktive Teilchen werden beispielsweise in einem Hotelzimmer gefunden.
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Schotter- und ein Asphaltplatz radioaktiv kontaminiert - 06.12.2001
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Durch unsachgemässe Handhabung eines Abfallfasses werden im schweizerischen Paul Scherrer Institut ein Schotter- und ein Asphaltplatz radioaktiv kontaminiert.
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Zu viel Bor im Kühlwasser - 18.10.2001
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Im schweizerischen AKW Beznau gibt die Betriebsmannschaft irrtümlich zu viel Bor ins Kühlwasser, was zu einem unerwarteten Verhalten des Reaktors führt.
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Radioaktives Gas freigesetzt - 18.05.2001
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In der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague bahnt sich radioaktives Gas nach diversen technischen und bedienungsmässigen Fehlern einen Weg ins Freie. Wieviel Radioaktivität ausgetreten ist, weiss man nicht – der Mess-Kamin war verdreckt.
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Hochgefährlichem Plutonium landet in englischer Fabrik - 08.10.1999
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Eine Ladung von hochgefährlichem Plutonium landet irrtümlich in einer englischen Fabrik statt in der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague. Versandt wurde die giftige Ladung von Euratom, der Atombehörde der EU. Grund des Irrtums waren gemäss offiziellen Angaben Probleme in Bürokratie und den Arbeitsabläufen.
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Radioaktives Jod entweicht in die Luft - 23.06.1999
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Im schweizerischen AKW Gösgen werden während einer Überprüfung Ventile undicht. Radioaktives Jod entweicht in die Luft
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Radioaktives Gas entweicht - 07.03.1997
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Im britischen AKW Hunterston entweicht radioaktives Gas und gelangt in einen Tanklaster, der anschliessend mehrere Getränkehersteller mit Kohlendioxid belieferte.
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Stromwandler explodiert - 28.12.1996
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Im schweizerischen AKW Leibstadt explodiert ein Stromwandler aus unerklärlichen Gründen. Der Stromwandler war erst im August auf seine Funktionstüchtigkeit untersucht worden.
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Über 500'000 Liter radioaktives Wasser in die Barnegat Bay geleitet - 01.09.1996
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Im US-amerikanischen AKW Oyster Creek leiten Arbeiter irrtümlich 133'000 Gallonen radioaktives Wasser (über 500'000 Liter) in die Barnegat Bay – eine Bucht in der Nähe von New York. Die versehentliche Einleitung dauert Stunden – verschiedene Arbeiter haben verschiedene Male Hinweise ignoriert, die darauf hindeuteten, dass etwas schief läuft.
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Explosion während Revisionsarbeiten - 14.01.1995
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Im schweizerischen AKW Leibstadt ereignet sich eine Explosion während der Revisionsarbeiten. Zwei ABB-Monteure erleiden schwere Verbrennungen.
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Radioaktives Cäsium wird in die Aare geschwemmt - 01.01.1995
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Im schweizerischen Forschungszentrum Paul-Scherrer-Institut dringt Regen- und Schmelzwasser durchs Dach. Es schwemmt radioaktives Cäsium ins Freie und in die Aare.
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1994/1995 Konsum von Alkohol und Drogen im AKW Beznau - 01.01.1994
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Arbeitern im schweizerischen AKW Beznau wird der Konsum von Tabletten, Alkohol und Drogen nachgewiesen. Die Beznau-Angestellten wehren sich in einem offenen Brief: «Diese von Drogen- und Alkoholproblemen bis hin zu Pfusch reichenden Anschuldigungen weisen wir als unwahr entschieden zurück.» Die Kraftwerksleitung gibt dann allerdings einzelnen Drogenmissbrauch zu, bestreitet aber, dass aus Spargründen falsche Kabel verlegt und Kabel chaotisch resp. entgegen Sicherheitsvorschriften verlegt worden sind. Nach einiger Zeit meldet Beznau, dass man schludrig verlegte Kabel über mehrere Wochen habe herausreissen und neu verlegen müssen.
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Fehler bei Unterhaltsarbeiten - 27.07.1992
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Im schwedischen AKW Barsebäck passiert ein Fehler bei Unterhaltsarbeiten. Deshalb wird im Kontrollraum nicht angezeigt, dass ein wichtiges Ventil nicht richtig arbeitet. Dampf tritt aus, worauf einige Rohre beschädigt werden. Die Berieselungsanlage muss in Aktion treten. Doch die Feuchtigkeit löst Isolationsmaterial aus der Decke und befördert es auf den Boden, wo es die Siebe verstopft. Nach diesem Vorfall müssen alle fünf Siedewasserreaktoren der ersten Generation sofort abgeschaltet werden. Ein Sprecher der schwedischen Aufsichtsbehörde sagt: «Die Möglichkeit für einen Unfall ist grösser als wir angenommen haben.»
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Zwei Arbeiter ersticken - 18.07.1992
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Im Reaktorsumpf des schweizerischen AKW Beznau I ersticken zwei Arbeiter am geruchlosen Schweissgas Argon. Warnschilder und Abschrankungen haben gefehlt, Arbeiter berichten zudem, dass jemand die Pumpe, die das giftige Gas aus dem Reaktorsumpf hätte pumpen sollen, weggenommen habe.
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Reaktorschnellabschalt-System nicht funktionsfähig - 04.09.1990
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Im schweizerischen AKW Leibstadt ist das Reaktorschnellabschalt-System während mehrerer Stunden nicht funktionsfähig. Die Aufsichtsbehörde untersucht den Vorfall und kommt zum Schluss, dass Betriebsvorschriften nicht eingehalten worden sind und eine Alarmanzeige stundenlang ignoriert worden ist.
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Notfall-Dieselgeneratoren nicht funktionstüchtig - 01.01.1988
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Im deutschen AKW Brokdorf wird bei einer Routineüberprüfung entdeckt, dass keiner der vier Notfall-Dieselgeneratoren funktionstüchtig ist – und das seit Betriebsbeginn vor zwei Jahren. Bei einem Notfall wäre kein Hilfssystem angesprungen. Grund war ein Installationsfehler.
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Fehlgriff durch Operateur - 07.11.1986
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Im schweizerischen AKW Leibstadt bedient ein Operateur die falsche Taste. Dadurch erhöht sich im Reaktor der Druck, er muss innert Sekundenfrist automatisch abgeschaltet werden. Süddeutsche Medien behaupten, dass dabei Radioaktivität ausgetreten ist. Die Kraftwerksleitung bestreitet dies. Auffällig ist aber, dass Leibstadt ausgerechnet 1986 die höchste jemals gemessene Jahres-Dosis aufwies.
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